Wir setzen unsere Reihe „Foto-Morgen zu Gast bei“ fort und haben den Fotografen Stefan Beutler in Oberhausen besucht. Stefan fotografiert seit 2004 und bezeichnet sich selbst als leidenschaftlichen Hobby-Fotografen. Das ist sicherlich ein wenig untertrieben, denn mit seiner Art zu fotografieren hat er sich im Laufe der Jahre in der Branche einen Namen gemacht.

Foto-Morgen zu Gast bei Stefan BeutlerIm Interview erzählt uns Stefan, wie er sich auf ein Shooting vorbereitet, wie er die verschiedensten Facetten eines Menschen kennenlernt und wie er sie in seinem ganz eigenen „Beutler-Stil“ in seinen Fotos umsetzt.

Der Tag macht die Fotografie

Stefan Beutlers Herangehensweise an ein Shooting kann man getrost als nicht alltäglich bezeichnen. Wenn er sich mit einem Model bei sich zu Hause zu einer Aufnahmeserie verabredet hat, startet der Tag erst mal mit einem gemeinsamen Frühstück – seine beliebten Cookies sind allgegenwärtig.Stefan Beutler schätzt die lockere Kennenlern-AtmosphäreStefan investiert viel Zeit in diese Form des zwanglosen Kennenlernens und nutzt die lockere Atmosphäre, um Kontakt zu seinem Model aufzubauen. Für ihn ist es gar nicht so wichtig, ob „das Model eine gewisse Attraktivität hat oder ob es schlank oder vollschlank ist“. Für ihn muss an der Person etwas Fesselndes sein. Er hört zu, beobachtet dabei intensiv Mimik und Gestik, erspürt über Lachen, Bewegungen und Emotionen das besondere Etwas der Person, das er in seinen so natürlich wirkenden Porträts und erotischen Fotos einfängt.Jinbei EF-150D LED-DauerlichtDie (Kamera-)Technik steht für Stefan bei seiner Fotografie nicht im Vordergrund. Er braucht ein funktionierendes Werkzeug, das gut in der Hand liegt. Am liebsten fotografiert er mit Tageslicht, weil er da ungebundener ist, sich nicht um die Technik kümmern muss und dem Menschen vor der Kamera mehr Aufmerksamkeit widmen kann. Nichtsdestotrotz, für Indoor-Shootings verwendet Stefan Beutler gerne das Jinbei EF-150D LED und das EF-200 LED V Dauerlicht.

Laute und leise Fotografen

Für Stefan Beutler gibt es „laute“ und „leise“ Fotografen. Er bezeichnet sich selbst als leisen, ästhetischen und emotionalen Fotografen. Beutler ist überzeugt davon, dass sich die „fotografische Handschrift“ immer im Charakter des Menschen zeigt, der hinter der Kamera steht. Dass er sein Handwerk versteht, hat sich nicht nur im Netzwerk der Modelle, sondern auch bei seinen Fotografen-Kollegen und vor allem bei seinen vielen Fans herumgesprochen. Sie lieben seine Art zu fotografieren, ob in Schwarz-Weiß oder in Farbe:

Wie man als Fotograf erfolgreich ist, dafür hatte Stefan Beutler auch noch ein paar Tipps parat, die er uns im Gespräch näher erläutert hat. Aber wir wollen an dieser Stelle nicht allzu viel verraten, schau dir einfach unser Video an. Und wenn du Stefan Beutler mal live erleben willst, er gibt unter anderem zahlreiche Workshops und macht auch Einzel-Coachings.